Das Medizinstudium
Ein Studium „via medici“ ist für viele junge Menschen ein lang ersehnter Traum. Gewährt dieses höchst interessante und spannende Studienfach doch jedem Studenten faszinierende Einblicke in den Körper des Menschen mit samt seinen umfangreichen und komplexen Funktionen.
Wer über die „Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen“ – ZVS – einen Platz für das Medizinstudium bekommen hat, sollte sich nun auf ein langes, anspruchsvolles und anstrengendes Studium vorbereiten. Ein Medizinstudium ist nämlich kein „Zuckerschlecken“ und am Ende des doch sehr beschwerlichen und langen Weges ist man nicht nur Arzt Dank des weißen Kittels.
Jeder Bewerber sollte bei der Auswahl dieses Studienganges einige sehr wichtige Grundvoraussetzungen mitbringen. Hierzu gehören natürlich in erster Linie gute bis sehr gute Einzel- und Abiturnoten. Hinzu kommen noch die sehr wichtigen Fragen nach dem entsprechenden Talent, einem ausreichenden Idealismus, einer guten Vorbildung und damit einer hervorragenden Motivation.
Eine gute und deshalb wünschenswerte Grundvoraussetzung für das Medizinstudium sind gut fundierte Kenntnisse in Biologie und besonders in Chemie. Hier sind die vorklinischen Studienabschnitte oft ziemlich schwierig. Angebracht, allerdings nicht zwingend notwendig, sind gute Kenntnisse in Latein, was zum schnellen Verständnis vieler lateinischer Begriffe besonders in der Anatomie sehr von Vorteil ist. Zusammenfassend kann hier gesagt werden, mit einer großen Portion an Aufnahmevermögen und der Gewissheit, dass ein Medizinstudium mit viel Fleiß und Anstrengung zu schaffen ist, sollte der Berufung als Arzt nichts mehr im Wege stehen.
Regulär läuft ein Medizinstudium über 6 Jahre und 3 Monate. Die ersten beiden Jahre bilden das so genannte Vorklinikum. Zu den zu absolvierenden Fächern gehören hier Physik, Physiologie, Chemie, Biochemie, Biologie, Anatomie und Soziologie. Hinzu kommen ebenfalls ein Krankenhauspraktikum und natürlich der „Erste-Hilfe-Kurs“. Hieran schließt sich das erste staatliche Examen an, das Physikum.
Das dritte Studienjahr wird im Klinikum absolviert, das zusätzlich mit vielen Kursen und Seminaren einhergeht. Um das nachfolgende erste Staatsexamen zu machen, müssen wichtige Fächer wie Pathologie, Genetik, Mikrobiologie, Anamnese, Radiologie, Biometrie, Klinische Chemie und einige mehr bestritten werden. Diese Zeit folgt ein viermonatiger Praxisteil in der Klinik.
Um das weiterführende zweite Staatsexamen absolvieren zu können, müssen Fächer wie Innere Medizin, Chirurgie, Pädiatrie, Dermatologie, Orthopädie, Gynäkologie, Naturheilverfahren, Statistik und weitere wichtige und alltagsrelevante Fächer absolviert werden. Ist das alles mir Erfolg geschafft, folgt das PJ oder Praktische Jahr, bei dem man ununterbrochen im Klinikalltag integriert ist. In diesem Jahr erwartet den Medizinstudenten auch das dritte Staatsexamen.
Ist dies alles geschafft – Herzlichen Glückwunsch – folgt die Approbation oder dreijährige Praktikumszeit als Arzt.
Damit steht eindeutig fest, das Medizinstudium ist zwar arbeits- und lernintensiv, aber am Ende steht das lohnende Ziel ein hervorragender Arzt oder Ärztin zu werden!
Aufgrund der Tatsache, dass das Medizinstudium sehr lange dauert und sehr anstrengend, sollte man sich genau überlegen, ob es gut für einen ist. Der Numerus Clausus für das Studium ist in der Regel sehr hoch, was es erschwert einen Studienplatz zu bekommen. Aber wäre es nicht toll, zum Beispiel die Schweinegrippe in den Griff zu bekommen. Pandemie Infos erhalten Sie auch im Internet. Studium oder doch lieber BTA, das will gut überlegt sein.
Um sich vor allem bei Abschlussarbeiten keine Leichtsinnsfehler zu erlauben, sollte man darauf achten immer mit voller Konzentration an seine Arbeiten ranzugehen. Ein lehrer Magen spricht nicht unbedingt für eine gute Vorraussetzung, genausowenig wie ein überfüllter Magen. Auch der Flüssigkeitshaushalt spielt hierbei eine wichtige Rolle. Auch wenn das Studentenbudget nicht für teure mineralstoffreiche Wasserflaschen ausreicht, so sollte man wenigstens ein paar Gläser Wasser aus Damixa Waschtischarmaturen trinken. Denn Flüssigkeitsmangel führt schließlich nicht nur zu Konzentrationsmangel, sondern in vielen Fällen auch zu Kopfschmerzen. Dieses Wissen sollte Medizinstudenten aber nicht neu sein.
Ob im Rahmen eines Medizinstudiums oder um im Zusammenhang mit einem Jurastudium praktische Erfahrungen zu sammeln: ein Auslandspraktikum ist in jedem Fall eine sehr gute, zukunftsorientierte Entscheidung. So erfreut sich auch das Ecuador Auslandspraktikum bei anspruchsvollen Studierenden mittlerweile einer immer größeren Beliebtheit. Schließlich ist es im Zuge dessen auf interessante Art und Weise möglich, neue Dinge zu erleben und weitere Facetten des (beruflichen) Lebens kennen- und schätzen zu lernen.
Studenten, die ihr Medizinstudium erfolgreich abschließen, haben in der Regel große Ziele die individuelle Zukunft betreffend. Der eine wird womöglich eine kleine Praxis auf dem Lande eröffnen und bei den Hausbesuchen seinen Arztkoffer stets dabei haben. Der andere zieht stattdessen vielleicht eher in Erwägung, als Chefarzt in einer renommierten Klinik zu arbeiten. Wofür man sich auch immer entscheiden mag: Zielstrebigkeit und der unbedingte Wille zum Erfolg sind diesbezüglich unverzichtbare Eigenschaften.
Im Gegensatz zu einem Jura-Studium, das von vielen Studenten als trocken und oftmals sogar undurchschaubar bewertet wird, ist ein Medizinstudium höchst interessant. Nicht jeder ist aber letztendlich auch tatsächlich in der Lage, mit einem Skalpell zu hantieren und Operationen am Menschen durchzuführen. So facettenreich und vielversprechend ein Medizinstudium auch ist, so schwierig und leistungsorientiert ist es auch. Grund genug für viele junge Menschen, das Studium schon vorzeitig abzubrechen und sich anderweitig zu orientieren.